Obwohl das Laufen in der Halle und auf dem Laufband schnell, bequem und effizient ist, ziehen es viele Läuferinnen und Läufer vor, im Freien zu trainieren, weil sie so die Natur und die frische Luft geniessen können. Ein Tapetenwechsel für dein Trainings kann ausserdem deine Stimmung verbessern.

Beachte, dass das Laufen im Freien einige besondere Herausforderungen mit sich bringt. Du musst dich mit einigen Dingen auseinandersetzen, z. B. mit Wetterumschwüngen und Tempoproblemen. Damit du mehr Spass beim Laufen outdoor hast, mache dir folgende Dinge bewusst:

Dein Pacing kennen lernen

Viele Läuferinnen und Läufer machen den Fehler, ihr Tempo beim Laufen im Freien ungenau zu bestimmen. Das gilt vor allem für diejenigen, die bereits daran gewöhnt sind, in der Halle und auf einem Laufband zu laufen, das das Tempo für sie vorgibt. Es ist ratsam, lange Läufe im Freien regelmässig zu üben, damit du ein Verständnis für die Mechanik bekommst. Ausserdem baust du Tempo- und Muskelgedächtnis für deine Laufgeschwindigkeiten auf.

Wie kannst du im Freien dein Laufniveau bestimmen und deine Laufleistung steigern? Wähle regelmässig unterschiedliche Geschwindigkeiten und lerne deine Gefühle und Leistungsfähigkeit kennen. Wie fühlst du dich bei Jogging-, Renn- und Sprinttempo? Trainiere ausserdem, diese Tempi abzuwechseln, um die Routine herausfordernder zu machen.

Anpassung an das Wetter oder Klima

Denk daran, dass das Laufen im Freien anders ist als das Laufen indoor auf dem Laufband. Im Winter läufst du vielleicht mehr auf dem Laufband. Laufbänder sind ein weicher Untergrund. Wenn diese Jahreszeit vorbei ist und du wieder im Freien laufen willst, musst du deinem Körper genügend Zeit geben, sich wieder an die Elemente im Freien zu gewöhnen. Gib deinem Körper Zeit, sich an die unterschiedlichen Böden zu gewöhnen. Draussen läufst du manchmal auf Schotter und Asphalt. Wenn du es nicht gewöhnt bist und zu schnell zu viel erreichen willst, wirst du das relativ schnell in Gelenke und Achillessehne spüren.

Das Wetter oder Klima können auch einen grossen Einfluss auf deine Läufe haben. Lass deinem Körper Zeit sich an das Klima zu gewöhnen. Sieh den Wechsel der Jahreszeiten auch als eine Möglichkeit, deine Laufleistung wieder zu steigern und dein Immunsystem zu stärken.

Mit anderen Worten: Vermeide es, dich bei deinen ersten Läufen im Freien zu überfordern. Achte auf die Wettervorhersagen. Vermeide es, dich bei extremem Wetter zu stark zu fordern.

Die richtigen Schuhe tragen

Vermeide es, schlechte Laufschuhe mit abgenutztem Material zu tragen. Wenn das Material bereits abgenutzt ist, kann es dir nicht mehr den Halt und die Dämpfung bieten, die deine Füsse für das Laufen benötigen. Ersetze alte Laufschuhe – sofort.

Achte ausserdem darauf, dass du die richtigen Schuhe auswählst – Schuhe, die speziell für die Herausforderungen und Strapazen des Laufens entwickelt wurden. Nimm eine professionelle Laufanalyse in Anspruch, denn dein Schuch sollte zu deinem Laufverhalten passen. Dadurch kannst du schmerzende Gelenke, Knöchel- oder Fussbeschwerden, Sehnenentzündungen und Stressfrakturen verhindern.

Richtige Schrittlänge

Lerne beim Laufen deine richtige Schrittlänge kennen. Lerne die optimale Schrittlänge für dich als Läufer in unterschiedlichen Situationen kennen.

Wenn du die Bewegung spürst, spürst du deinen Laufrhythmus. Du musst spüren, was gut für sich ist.   

Bleibe geduldig und arbeite für die Ergebnisse

Egal wie hart du trainierst, du wirst nicht über Nacht Ergebnisse sehen. Du musst geduldig und konsequent sein. Erwarte nicht, dass deine gewünschten Ergebnisse schnell eintreten. Nimm dir Zeit, um Fortschritte zu erzielen und erwarte Rückschläge.

Fazit

Du wirst sehen, wie du durch das Laufen im Freien schneller, stärker und fitter wirst. Du wirst deinen Stoffwechsel aktivieren und abnehmen. Allerdings solltest du die Anmerkungen in diesem Artikel bedenken und einen Personal Trainer um Rat bitten, wenn du es für nötig hältst. Viel Spass beim Training!

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